Drei Kilometer zieht sich das fehlende Teilstück an der Werra entlang.
Frankenroda. Wann wird das Teilstück des Werratal-Radwegs zwischen Frankenroda
und Ebenshausen fertig? Das fragen sich viele, die mit dem Rad unterwegs sind
und bisher die Straße nutzen müssen. Eindrucksvoll steht bereits die
Pylonenbrücke, die auf den Pfeilern des früheren Eisenbahn-Viadukts gebaut
worden ist, in der Landschaft. Aber der Radweg selber ist nur geschottert und
noch abgesperrt. Wie eine Nachfrage beim Landratsamt ergab, soll alles am 31.
August fertig sein. "Der Bauablauf liegt korrekt im Zeitplan", informierte
Vizelandrat Friedrich Krauser (CDU) auf Anfrage unserer Zeitung. 3,1 Kilometer
ist der Abschnitt lang. Die Gelder stammen noch aus dem Konjunkturpaket II und
Eigenmitteln des Kreises.


Alte Pfeiler stehen auch an den Ebenauer Köpfen, zwischen Creuzburg und
Buchenau, in der Werra. Radfahrer und Wanderer wünschen sich dort ebenfalls eine
für sie taugliche Brücke. Dieser Abschnitt des Werratal-Radwegs soll begleitend
zur Landesstraße zwischen Creuzburg und Mihla verlegt werden. Die Idee, so macht
Krauser aufmerksam, gibt es bereits seit 2006. Bisher scheiterte es aber an der
Finanzierung des Landes bzw. waren die Fördermittel des Wartburgkreises nicht
sichergestellt. Weiter heißt es aus dem Landratsamt: "Einen Zeitraum für die
Realisierung der Brückenbaumaßnahme kann zum gegenwärtigen Zeitraum nicht
benannt werden." Die Kreisverwaltung bemühe sich aber, die neue Radwegetrasse,
die zum Mountainbike-Panorama Ebenau vorhanden ist, bis zur Brücke Buchenau auf
der anderen Werraseite weiter zu führen.
 
 
Weiterer Ausbau des Werratal-Radweges
 
Die Gemeinde Gerstungen und der Kreis bereiten den Ausbau von zwei Teilstrecken
des Werratal-Radwegs vor, informierte Krauser weiter. Handlungsbedarf sieht er
zudem auf dem Abschnitt zwischen Unterrohn und Bad Salzungen. Das Vorhaben hänge
aber von der Bereitstellung von Fördermitteln durch Bund und Land ab. Auch die
Strecke unterhalb der Krayenburg, zwischen Tiefenort und Kieselbach, müsse
verbessert werden. Der vorhandene Weg soll saniert werden.
 
Birgit Schellbach / 28.06.12 / TA