Die Harzbus-Linie, die unter der Nummer 23 geführt wird, soll attraktiver für
Touristen und Einheimische werden. Wie die Nordhäuser Verkehrsbetriebe jetzt
mitteilten, wird derzeit geprüft, ob Reisende zukünftig ihre Fahrräder mit in
den Bussen transportieren können.

Nordhausen. Wie das realisiert werden soll - über spezielle Anhänger oder
Fahrradträger an den Bussen - war vom Unternehmen noch nicht zu erfahren. Die
Harzlinie 23 verkehrt seit gut einem halben Jahr zwischen Nordhausen und
Hohegeiß. "Die Fahrgastzahlen steigen langsam an", erklärte Pressesprecherin
Franziska Bernsdorf auf Nachfrage unserer Zeitung.


Genutzt würden die Busse von Nordhausen aus von Wanderern.
In der kalten Jahreszeit hätten auch Wintersportler die Verbindung in Anspruch genommen,
war von der Sprecherin weiter zu erfahren.
Von den Harzorten nach Nordhausen fahren Schüler und
Berufsschüler. Aber auch Bewohner der Harzgemeinden nutzen die Fahrten für ihren
Einkaufsbummel oder Arztbesuch in Nordhausen. "Natürlich gibt es auch einige
Stammfahrgäste, die mit der Buslinie wochentags regelmäßig fahren", so
Bernsdorf. Inzwischen würden die Verbindungen durch Gruppen wie Touristen,
Kindergärten oder Schulen genutzt, um Wandertage im Harz zu unternehmen.
Die Harzbusse fahren über Krimderode, Niedersachswerfen, Harzungen, Neustadt,
Ilfeld, Netzkater, Ellrich, Rothes-ütte nach Benneckenstein. Von dort gibt es
Anschlüsse an die Verbindungen der Harzer Verkehrsbetriebe nach Wernigerode und
Hasselfelde sowie an die Verbindungen von "Hahne Reisen" nach Hohegeiß und
Braunlage. Die Verbindung war zum Fahrplanwechsel eingeführt worden.
 
Susanne Bernstein / 27.07.12 / TA