Peter Emmert spricht von vergleichsweise geringen Investitionen. Anschluss an
den Sormitztalradweg nach Kaulsdorf zum Saaleradweg möglich.

Lehesten. Ein Radweg von Lehesten nach Ludwigsstadt könnte für die Berg- und
Schieferstadt den Anschluss an den Sormitztalradweg und weiter in Richtung
Kaulsdorf nach Saalfeld zum Saaleradweg bringen. Einen entsprechenden Vorschlag
unterbreitete Peter Emmert zur Stadtratssitzung. "Wir wollen nicht abgekoppelt
werden", betonte der Lehestener. Immerhin entspringt die Loquitz wenige
Kilometer entfernt von der Berg- und Schieferstadt.


Die Idee ist schon so weit
gediehen, dass der Lehestener mit Bürgermeister Andreas Ludwig (Die Linke) und
der Leiterin der Grundschule "Karl Oertel" vor Ort die Situation besichtigt hat.
"Wir sollten den Weg wenigstens provisorisch ausbessern", schlug Peter Emmert
vor. Gleichzeitig stellte er die Frage, wer darum kämpft, Fördermittel zu
erhalten: "Der Bürgermeister, der Stadtrat?" Zunächst könnten erst einmal die
Straßengräben gesäubert werden, schlug Emmert vor. Auch kleine Bäume sollten
beseitigt werden. "Eine Entwässerung müsste rein", sprach der Lehestener dann
schon ein umfangreicheres Projekt an.
 
Andreas Ludwig berichtete, dass er sich den Weg unter anderem mit Mitarbeitern
der Forstverwaltung angesehen hat. Auch das Stadtoberhaupt ist der Meinung, dass
"Entwässerungsgräben gezogen werden müssten". Größere Investitionen seien aber
angesichts der Finanzsituation der Stadt derzeit kaum möglich. "Es wäre der
billigste Radweg weit und breit", warb Emmert für seine Idee. "Der Untergrund
ist tipp-topp." Der Lehestener hatte schon mit den Verantwortlichen des
Unternehmens Reichenbecher & Rentsch gesprochen. Die Steinbruchbesitzer wollen
Material für die Befestigung kostenlos zur Verfügung stellen.
 
Ulf Rathgeber / 19.06.12 / OTZ