Wandern, Radeln und mehr Thüringer Meer: Der Landkreis setzt Prioritäten beim
Tourismus und will in diesem Jahr neue Projekte anschieben.

Saalfeld. Um den Tourismus anzukurbeln, haben sich die Touristiker im Landkreis
für dieses Jahr viel vorgenommen. Wanderprojekte wie der Lutherweg, die
Thüringer Waldrandroute, das Mountainbikeprojekt von Blankenstein bis Hörschel,
die Erweiterung der Mountainbikestrecke an der Bergbahn oder das
Rennsteigprojekt nehmen Gestalt an, heißt es in einer Mitteilung des
Landratsamtes.

 
Dabei versteht sich der Landkreis als ein Premium-Wandergebiet. In der
Schwarzatal-Region werde mit der Entwicklung zur Qualitätswanderregion dazu ein
weiteres Zeichen gesetzt. Mit Wanderereignissen sollen Einheimische und
Touristen gelockt werden so bei der in diesem Jahr 30. Schwarzatalwanderung, bei
der Wanderung "Auf Goethes Spuren" und auf dem "Drei-Städte-Weg". Im April soll
außerdem die Idee vom jährlichen Wandertag "Auf Luthers Spuren" vorgestellt
werden. Ein besonderer Höhepunkt ist für 2014 angekündigt: die Eröffnung des
Thüringer Wandersommers wird in der Region stattfinden.
 
Am Thüringer Meer findet wieder der Wassersporttag statt diesmal am 22. Juni. Im
Jahr 2014 soll auch das Regionale Entwicklungskonzept fertig werden. Bis dahin
sind noch viele Detailaufgaben zu erledigen, wie etwa die Abstimmung zur
Routenführung für einen ufernahen Radweg am Thüringer Meer.
 
Das dritte Standbein soll schließlich Radfahren sein. Die Fortentwicklung der
hochwertigen Radwandertouren steht im Mittelpunkt der nächsten Tagung der
Arbeitsgruppe Radverkehr im April. Entlang der Bergbauroute und dem
Mühlen-Radweg Saale-Ilm sollen Erlebnisbereiche geschaffen werden. Und die
KomBus GmbH wird zu Beginn der Fahrradsaison im Mai wieder einen Flyer mit den
Angeboten zur Fahrradmitnahme auflegen.
 
Bei Angelika Völkel vom Beteiligungsmanagement im Landratsamt laufen die
Vorbereitungen zusammen. "Wir können das alles nur gemeinsam umsetzen. Deshalb
freuen wir uns wieder auf eine kreative und unkomplizierte Zusammenarbeit", so
Angelika Völkel.
 
 
Redaktion / 05.02.13 / OTZ