Der Neubau des Radwegabschnittes von Burgk nach Walsburg hat nicht nur Jubel zur
Folge. Pfarrer Klaus Herden sieht seine Bedenken bestätigt.

Crispendorf. Pfarrer i.R. Klaus Herden, der bereits in den Planungszeiten darauf
aufmerksam machte, dass die Strecke links der Saale ebenso steil wird wie der
ursprüngliche Verlauf des Radweges über Dörflas nach Walsburg, sieht sich
bestätigt. "Die neuen Serpentinen sind so steil, dass sich mancher Radler gar
nicht traut, hinunterzufahren", führt Herden ins Feld.


Und er hat Fotos mit Forstfahrzeugen gemacht, die ein Risiko offenbaren: Wenn ein Fahrzeug
entgegenkommt aus einer uneinsehbaren Kurve, könne es extrem gefährlich werden
für die Radfahrer von oben. "Jetzt ist der Radweg gebaut und es ist nicht zu
ändern", resümiert der kritische Begleiter, der die Lösung über Dörflas für
ebenso gut gehalten hätte und dazu noch erheblich billiger.
 
Klaus Herden macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass der
Naturschutzbund (Nabu) über 3000 Unterschriften sammelte, um für einen Ausbau
der eigentlichen Trasse über Dörflas zu werben. Sie wurden nicht beachtet.
 
 
Uli Drescher / 21.09.12 / OTZ