1. Fahrradtag in Gera
 
Viele Geraer folgten der Einladung zum 1. Radfahrtag und erschließen sich den
Stadtring Ost. Die Strecke zwischen Collis und Trebnitz bietet ihnen abgasfreies
Fahrradvergnügen und seltene Blicke von der Talbrücke in den Laasener Grund.
Gera. Einen ganzen Tag lang gehörte die sonst stark befahrene Süd-Ost-Tangente
zwischen Collis und Trebnitz Radfahrern, Inlineskatern und Wanderern. Nach
Herzenslust konnten sie sich gestern die landschaftlich reizvolle Strecke
erschließen, die sie sonst nur aus Autofahrer-Sicht kennen.


Der Fachdienst Verkehr der Stadt Gera hatte den 1. Geraer Radfahrtag ausgerufen,
um das Thema "abgasfreie Mobilität" voran zu bringen. "Außerdem hat die Bewegung
mit dem Rad gesundheitsfördernde Wirkung", sagte Stefan Prüger, Fachdienstleiter
Verkehr, der die Geraer animieren will, kurze Strecken bis fünf Kilometer mit
dem Rad statt mit dem Auto zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund übernahm auch
Thüringens Sozial- und Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD) die
Schirmherrschaft über die Veranstaltung - und reiste natürlich per Fahrrad an.
Gemeinsam mit Olympia-Bronzemedaillengewinner Robert Förstemann eröffnete sie
den Tag. Einige hundert Geraer folgten ihrem Beispiel und erkundeten die Gegend
per Roller, Rad, Inlineskates oder zu Fuß. Vor allem die Talbrücke bei Laasen
bot ihnen einen seltenen Blick.
 
Treffpunkt war die Aktionsfläche an der Kreuzung Straße des Bergmanns, wo der
SSV Gera einen Geschicklichkeitsparcours und Ergometer-Fahren, der Geraer ADFC
einen Infostand, die Verkehrswacht Gera eine Teststrecke und die
Kindervereinigung Spiel und Spaß für Kinder anbot.
 
 
Christine Schimmel / 17.09.12 / OTZ