Seit Samstag muss der schwere landwirtschaftliche Verkehr zwischen den
Niederdorlaer Landwirtschaftsbetrieben an der Oppershäuser Straße und dem
Vogteier Erdenwerk nicht mehr durch den Ort erfolgen. Durch den Ausbau des
Koppelweges, eines knapp 1000 Meter langen Feldweges östlich der Ortlage, wurde
eine Umfahrung geschaffen.

Niederdorla. Nach dem Spatenstich im Frühjahr wurde der Erdweg ausgekoffert,
aufgeschottert, asphaltiert. Zudem bekam die Brücke über den Wilden Graben ein
neues Geländer. Die Bausumme von rund 150 000 Euro konnte zu zwei Dritteln aus
Mitteln der des EU-Leader-Programms zur Förderung des ländlichen Raums
bestritten werden. Das restliche Drittel brachte die VG Vogtei auf.


Im Beisein von Landrat Harald Zanker (SPD), Jutta Elsner (Freie Wähler) als
Vertreterin des Gemeinderates, der für den Wegebau seine Zustimmung gegeben
hatte, Robert Böhm von der Universalbau GmbH und Detlev Zimmermann von der zur
Tupag-Holding gehörenden Niederdorlaer Pflanzenproduktion Vogtei GmbH,
zerschnitt Bürgermeister Eberhard Schill (SPD) das rotweiße Band. Die Läufer und
Radler des 2. Vogteier Staffeltriathlon waren im Anschluss die ersten Nutzer des
neuen Weges. Zanker, der den Weg auch in seiner Funktion als stellvertretender
Vorsitzender der Regionalen Arbeitsgemeinschaft (RAG) mit eröffnet hatte,
betonte, dass der Weg auch als eine von mehreren Querspangen den Unstrut- mit
dem Werratal-Radweg verbinde. Der Seebacher Haltepunkt der Erfurter Bahn sei
damit durch einen Radweg direkt mit dem Hainich verbunden. Außerdem sei damit
eine direkte Anbindung zum Stausee Oppershausen geschaffen worden.
 
Michael Fiegle / 17.07.12 / TA